BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:oeguf.ac.at
X-PUBLISHED-TTL:P1D
BEGIN:VEVENT
UID:6a06a932c0451
DTSTART:20260608T181500
SEQUENCE:0
TRANSP:OPAQUE
DTEND:20260608T200000
LOCATION:Hörsaal 7 des Instituts für Urgeschichte und Historische Archäo
 logie 
SUMMARY:Sherlock Bones: Die stille Sprache gebrochener Knochen [Vortrag auf
  Einladung des AK Osteoarchäologie und Evolutionäre Anthropologie]
CLASS:PUBLIC
DESCRIPTION:Stumpfe Gewalteinwirkungen zählen zu den häufigsten Ursachen 
 für Verletzungen am menschlichen Skelett. Ein grundlegendes Verständnis 
 der Entstehung solcher Verletzungen ist sowohl in archäologischen als auc
 h in forensischen Kontexten von zentraler Bedeutung. Die Interpretation vo
 n Skeletttraumata in bioarchäologischen Zusammenhängen stellt jedoch ein
 e besondere Herausforderung dar\, da bislang nur wenige verlässliche Meth
 oden existieren\, um Unfallverletzungen eindeutig von zwischenmenschlicher
  Gewalt zu unterscheiden – eine Differenzierung\, die für die Rekonstru
 ktion vergangener Verhaltensmuster essenziell ist.Dieser Vortrag zeigt anh
 and moderner forensischer Fallbeispiele\, wie sich typische Verletzungsmus
 ter bei Unfällen (z. B. Stürzen) von solchen durch interpersonelle Gewal
 t unterscheiden lassen. Darüber hinaus wird erläutert\, wie fraktographi
 sche Analysen dazu beitragen können\, biomechanische Belastungsgrenzen vo
 n Knochen besser zu verstehen und Rückschlüsse auf den Verletzungshergan
 g zu ziehen.\nIm zweiten Teil werden diese methodischen Ansätze auf histo
 rische Fallbeispiele aus Litauen angewendet. Dabei wird demonstriert\, wie
  sich Tathergänge rekonstruieren lassen und wie insbesondere Gewalt gegen
  vulnerable Gruppen wie Frauen\, Kinder und ältere Menschen in der Vergan
 genheit sichtbarer gemacht werden kann.\n
DTSTAMP:20260515T070346Z
END:VEVENT
END:VCALENDAR