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LOCATION:Hörsaal 7 des Instituts für Urgeschichte und Historische Archäo
 logie 
SUMMARY:Fund sucht Grab. Das namengebende Gräberfeld von Hallstatt und  se
 ine Fundverirrungen
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DESCRIPTION:Vortrag auf Einladung des AK Eisenzeit und der AG Forschungsges
 chichte: \n\nMitte des 19. Jahrhunderts entdeckte Bergmeister Johann Geor
 g Ramsauer den prähistorischen \nBestattungsplatz im Hochtal von Hallstat
 t. In fast tausend Gräbern der vor über 2500 Jahren \nVerstorbenen fand 
 er dermaßen viele und besondere Beigaben\, dass im Jahr 1874 beschlossen 
 wurde\, \ndie betreffende Epoche der europäischen Geschichte als Hallstat
 tzeit zu bezeichnen. Johann Georg \nRamsauer sandte die Funde ab 1851 mit 
 einer exakten Dokumentation nach Wien an das k. k. Münz- \nund Antikenkab
 inett. Dort wurden die Funde nicht wie ursprünglich nach Grabzusammenhän
 gen\, \nsondern nach Fundkategorien eingeordnet\, entsprechend der damalig
 en Sammlungsstrategie. 1888 \nerhielten die Funde in der prähistorischen 
 Sammlung des kurz zuvor gegründeten k. k. Naturhistorischen \nHofmuseums 
 ihren neuen Platz. Man setzte sich dort das Ziel\, die ursprünglichen Gra
 bzusammenhänge \nwieder herzustellen. Die rekonstruierten Grabensembles w
 urden schließlich 1959 von Karl Kromer \nveröffentlicht\, sie stellen ei
 ne wichtige Grundlage der europäischen Eisenzeitforschung dar. Heute wiss
 en \nwir jedoch\, dass im Zuge dieser Rekonstruktion Fehlzuweisungen erfol
 gten. Mittels der aktuell \nvorhandenen Quellen besteht die Möglichkeit\,
  die Objektgeschichte der von Johann Georg Ramsauer \nentdeckten Funde bes
 ser zurückzuverfolgen. Dadurch kann es gelingen\, mit digitalen Mitteln\,
  die \noriginal dokumentierten Grabzusammenhänge über weite Strecken zu 
 rekonstruieren. Bei einer Auswahl \nan analysierten Gräbern konnten berei
 ts diverse Unklarheiten in Bezug auf das Hallstätter Fundmaterial \naufge
 zeigt und teilweise beseitigt werden. Diese bereits erfassten Daten und di
 e weitere dafür wichtige \nAnalysearbeit sollen in das vom Naturhistorisc
 hen Museum Wien aus koordinierte Digital Humanities \nWebportal namens THA
 NADOS bzw. in das eigene Hallstatt-Thanados-Projekt miteinbezogen werden. 
 \n\n\n\nTeilnahme über Zoom \nhttps://us06web.zoom.us/j/85089783970?pwd=j
 6r7KyPC8fpEInbpVbFWwQai7sA1wb.1  \nTeilnahme über den Internet-Browser: \
 nhttps://zoom.us/join  \nMeeting-ID: 850 8978 3970 und Kenncode: 330676\n\
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