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LOCATION:Institut f. Urgeschichte und Historische Archäologie\, Hörsaal 7
 \, 3. Stock\, Franz-Klein-Gasse 1\, A-1190 Wien
SUMMARY:\"Von „fieri fecit“ bis „ohne Schweiß der Untertanen“ – 
 Bauinschriften des Mittelalters und der Neuzeit und ihr Quellenwert.\"
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DESCRIPTION:Eine ebenso große wie facettenreiche Gruppe von Inskriptionen 
 stellen Inschriften an und in Bauwerken dar\, die zusammenfassend als Bau
 inschriften bezeichnet werden\, wobei diese im engeren Sinn als Baugedenk
 inschriften an den Baubeginn\, Baufortschritte oder die Fertigstellung ei
 nes Gebäudes erinnern. Alle anderen an Bauwerken befindlichen Schriftzeug
 nisse können als Gebäudeinschriften (Hausinschriften) oder Bauinschrifte
 n im weiteren Sinn verstanden werden. Bauinschriften im engeren Sinn nenne
 n in der Regel ein Datum des Beginnes oder der Beendigung eines Bauvorhabe
 ns und den Namen des Auftraggebers\, häufig in Verbindung mit dem oder de
 n Wappen des Bauherrn. Darüber hinaus berichten Bauinschriften des 16. 
 und frühen 17. Jahrhunderts oft ausführlicher von den Umständen der Ba
 ubestrebungen: stereotyp scheinen allerdings die bauanalytisch vielfach wi
 derlegbaren Anmerkungen\, ein bestimmtes Gebäude sei “von Grund auf” 
 oder “vom Fundament aus” neu gebaut worden. Vereinzelt tauchen Hinweis
 e hinsichtlich der Finanzierung der ausgeführten Bauten auf\, oft schli
 eßt auch Dank an Gott für das geglückte Vorhaben die Inschrift. Mehrf
 ach finden sich besonders in der Mitte des 16. Jahrhunderts datierte Wappe
 nsteine an Gebäuden\, die zwar offenbar anlässlich der Fertigstellung ba
 ulicher Teilbereiche angebracht wurden\, aber weniger an den Bau selbst er
 innern wollen\, sondern häufig die (mitunter für die auszuführenden Umb
 auten kausalen) Eheverbindung(en) des/der Bauherren darstellen. Diese oft 
 annähernd quadratischen Steine bringen gerne eine Anordnung von Wappensc
 hilden in der Art eines Stammbaumes\, nämlich auf eine Baum- oder Aststru
 ktur appliziert\, während die Namen der zu erinnernden Personen gerne auc
 h nur durch Initialen wiedergegeben werden.Direkt-Link:https://univienna.z
 oom.us/j/64104931164?pwd=UnAvaW10Qk0rVG5CaE5FTmVBYXh1dz09oder Zugang via M
 eeting-ID: 641 0493 1164\, Kenncode: 045694[Der Vortrag findet statt im H
 örsaal 7 des Instituts für Urgeschichte und Historische Archäologie\, F
 ranz-Klein-Gasse 1\, 1190  Wien\, 3. Stock]\n\n
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