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LOCATION:Veranstaltungsort Salzberghalle Hallein
SUMMARY:ÖGUF-Symposium 2016: Mobilität und Kulturraum
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DESCRIPTION:\n\nKulturraum als Bestandteil eines Landschaftsraumes generier
 t sich aus den sozialen\, ökonomischen und politischen Interaktionen der 
 dort lebenden Populationsgemeinschaften in engem Zusammenspiel mit den rau
 mspezifischen ökologischen Gegebenheiten. Identitäten- und Mentalitäten
 gemeinschaften entwickeln sich. Sie äußern sich in der Folge in signifik
 anten kulturell vergleichbaren Handlungen und Praktiken\, die wiederum nat
 ürlich auch die materiellen Hinterlassenschaften beeinflussen. Rückschl
 üsse auf die agierenden Personen und Gruppen werden möglich. Grundlegend
 es Phänomen der Entstehung eines definierbaren Kulturraumes ist die Mobil
 ität ihrer Bewohner. Erst durch die Mobilität werden traditionelle Prakt
 iken mit anderen verglichen und auch hinterfragt. Neue Technologien\, Stra
 tegien\, Vorgehensweisen und auch Rituale werden wahrgenommen\, überprüf
 t\, angenommen oder aber auch abgelehnt. Innovation resultiert daher imman
 ent aus der Mobilität der Bewohner der einzelnen Kulturräume. Austausch 
 und auch Ablehnung bzw. Abgrenzung werden erst durch den Vergleich von Kul
 turräumen innerhalb der Landschaften möglich und deutlich inszeniert. Au
 stausch und Abgrenzung erzeugen daher auch jene Spannungsfelder in der rau
 mübergreifenden Kommunikation\, die nuanciert von einer Toleranz gegenüb
 er anderen Praktiken bis hin zur Entstehung von Konflikten geprägt sind. 
 Wechselnde ökologische\, ökonomische und vor allem soziale Faktoren lass
 en gesellschaftlich akzeptierte Parameter als Grundlage der Identitäten- 
 und Mentalitätengemeinschaften entstehen.\n\n
DTSTAMP:20260425T070806Z
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