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LOCATION:HS 7 des Instituts für Urgeschichte und Historische Archäologie
SUMMARY:Gernot Rabeder: Paläontologie und Archäologie hochalpiner Bärenh
 öhlen
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DESCRIPTION:\n\nHöhlen bieten fast immer die einzigen Möglichkeiten für
  die Erhaltung von Resten und Spuren des paläolithischen Menschen im h
 ochalpinen Bereich. Das liegt daran\, dass die zerstörerische Kraft der G
 letscher alle anderen Fundmöglichkeiten (Hochmoore\, Lösse\, Sande etc.)
  im Zeitbereich zwischen etwa 25000 und 20000 Jahren vor heute eliminiert 
 haben. Paläolithische Funde sind im Hochgebirge stets mit Resten von Höh
 lenbären assoziiert\, so dass die Vermutung naheliegt\, dass die Jagd au
 f den Höhlenbären die treibende Kraft für das Ersteigen von Höhen üb
 er 2000 Meter war.Das Massenvorkommen von Höhlenbärenresten in manchen H
 ochgebirgshöhlen liefert wichtige Hinweise auf das einstige Klima\, weil 
 die Höhlenbären\, wie wir heute wissen\, reine Pflanzenfresser waren\, d
 ie in der Umgebung der Höhle ihre Nahrung fanden.Die aus den vorliegenden
  radiometrischen Altersangaben und der Seehöhe der Fundstellen zu ziehend
 en Schlüsse werden mit der möglichen Rolle der Menschen in dieser Zeit
  diskutiert.\n\n
DTSTAMP:20260404T140334Z
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