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LOCATION:HS 7 des Instituts für Urgeschichte und Historische Archäologie 
 und digital
SUMMARY:Thomas Kühtreiber: Funktionsbereiche auf Burgen – Methodische An
 näherungen aus archäologischer und bauhistorischer Perspektive 
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DESCRIPTION:\n\nMittelalterliche Burgen stellen durch ihre räumliche Abges
 chlossenheit gegenüber der Umwelt sowie ihrer Zuordenbarkeit zu spezifisc
 hen sozialen Eliten ein ideales Forschungsfeld für Fragen des „sozialen
  Raumes“ dar. Ihre Hauptfunktionen – repräsentativer Wohnsitz\, herrs
 chaftliches administratives Zentrum\, Wirtschaftsort\, Wehrbau – sind al
 lerdings sehr unterschiedlich ausgeprägt. Hinzu kommt\, dass Burgen keine
 swegs nur von der Burgherrenfamilie selbst bewohnt wurden\, sondern auch D
 ienstleute\, Wanderhandwerker\, Händler und Gäste in unterschiedlichen s
 ozialen und ökonomischen Situierungen mit zu bedenken sind. Dieser Überl
 agerung von Funktionen und unterschiedlichen „sozialen Raumsettings“ s
 tehen aus archäologischer und bauhistorischer Sicht in der Regel materiel
 le Hinterlassenschaften gegenüber\, die zwar auf Handlungsmuster schließ
 en lassen\, aber in der Regel ent-individualisiert sind. Ziel des Themenab
 ends des Mittelalter-Arbeitskreises ist es daher\, Möglichkeiten und Gren
 zen der Identifizierung und Interpretation von sozialen Praktiken auf Burg
 en aus archäologischer Sicht auszuloten: In welcher Beziehung stehen baul
 iche Strukturen\, wandfeste Ausstattungselemente und Kleinfunde? Wie hoch 
 ist die zeitliche und räumliche Auflösung von Handlungen? Wie und inwief
 ern lassen sich diese konkreten Personengruppen zuordnen? Vor allem aber: 
 Wo sind die methodischen „Fallen“? Der Themenabend hat Workshopcharakt
 er und richtet sich konkret an Studierende.\n\n
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