BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:oeguf.ac.at
X-PUBLISHED-TTL:P1D
BEGIN:VEVENT
UID:69df15572b0d5
DTSTART:20190507T190000
SEQUENCE:0
TRANSP:OPAQUE
DTEND:20190507T210000
LOCATION:HS 7 des Instituts für Urgeschichte und Historische Archäologie 
 und digital
SUMMARY:Raimund Karl: Wie viel Bürgerbeteiligung verträgt Archäologie? 
 – Community Archaeology\, Citizen Science und die archäologische Denkma
 lpflege
CLASS:PUBLIC
DESCRIPTION:Seit der Ratifikation der Faro-Konvention 2015 steht fest\, d
 ass auch in Österreich die Bürgerbeteiligung am archäologischen kultur
 ellen Erbe ein Menschenrecht im Sinne des Art. 27 Abs. 1 AEMR und Grundre
 cht im Sinne des Art. 17 Abs. 1 StGG ist. Dazu gehört laut Art. 12 lit. a
  der Faro-Konvention die Teilnahme am „Prozess der Bestimmung\, Erforsch
 ung\, Deutung\, des Schutzes\, Bewahrung und Darstellung des Kulturerbes
 “ (BGBl. III Nr. 23/2015)\, ganz im Sinne der Förderung des Citizen Sc
 ience-Gedankens.Aber was bedeutet „Teilnahme“ eigentlich\; und wiev
 iel davon verträgt Archäologie und Denkmalschutz? Bedeutet es bloß\, d
 ass ArchäologInnen BürgerInnen ein wenig mehr Einblick darin geben mü
 ssen\, was sie denn für „die Öffentlichkeit“ tun? Oder bedeutet es
 \, dass BürgerInnen selbstbestimmt und ohne Erlaubnis durch ArchäologI
 nnen oder das BDA mit „ihrem“ archäologischen Kulturerbe tun und lass
 en können\, was sie wollen?Wenn Letzteres zutreffen sollte\, was bedeute
 t das für uns\, „die archäologische Wissenschaft“ und Denkmalpflege 
 in ihrer Gesamtheit? Wie können wir damit umgehen\, wenn jeder\, egal ob 
 er gelernt hat\, wie man das richtigmacht\, mit dem archäologischen Kultu
 rerbe tun und lassen darf\, was er für richtig hält? Was können wir tu
 n\, um nicht gänzlich die Kontrolle darüber\, was mit Archäologie passi
 ert\, an unausgebildete BürgerInnen zu verlieren?\n\n
DTSTAMP:20260415T063431Z
END:VEVENT
END:VCALENDAR