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LOCATION:HS 7 des Instituts für Urgeschichte und Historische Archäologie 
 und digital
SUMMARY:VERSCHIEBUNG! Leo Klinke: \"Megalithic Neighbourhood. Kontaktzone z
 weier spätneolithischer Kulturen\"
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DESCRIPTION:\n\nIm Spätneolithikum um 3500–2800 cal. BC lebten im Gebi
 et des heutigen Westfalens\, Deutschland\, zwei verschiedene Gesellschafte
 n\, die beide ihre Toten kollektiv in Megalithgräbern bestatteten\; im No
 rd- und Westteil des Landes die Trichterbecherkultur\, im Süden und Oste
 n die Wartbergkultur. Beide Megalithkulturen befanden sich in unmittelbar
 er Nähe zu einander\, teilweise nur wenige Kilometer entfernt. Wohl augen
 fälligstes Merkmal der Distinktion sind die verschiedenartigen Bauweisen
  der Megalithgräber. Die Trichterbecherkultur baute Ganggräber aus kol
 ossalen Findlingen\, die obertägig sichtbar waren. Die Wartbergkultur err
 ichtete Galeriegräber aus kolossalen Kalk- und Sandsteinplatten\, die h
 alb in die Erde eingetieft waren. In den Übergangszonen befinden sich Meg
 alithgräber\, die architektonische Elemente beider Kulturen vereinen und 
 somit bauliche Manifestationen kulturellen Austauschs sind.\n\n
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