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LOCATION:Römermuseum Wien
SUMMARY:Kuratorenführung im Römermuseum Wien
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DESCRIPTION:Veranstaltung auf Einladung des AK Römische Kaiserzeit:&nbsp\;
 Bei Ausgrabungen innerhalb des römischen Legionslagers Vindobona kam ein 
 ungewöhnlicher\nKeller aus dem 4. Jahrhundert zum Vorschein. Mit 450 m2 G
 rundfläche und 5 m Tiefe ist er\neinzigartig an der römischen Donaugrenz
 e. Seine Funktion gibt Rätsel auf: Grundriss\, Architektur\nund Fundmater
 ial deuten auf ein Heiligtum des Mithraskults oder eine Schatzkammer hin. 
 Es\nkönnte sich aber auch um einen Vorratskeller\, Getreidespeicher oder 
 gar ein Gefängnis gehandelt\nhaben. Die Ausstellung lotet verschiedene Er
 klärungsmodelle anhand von Vergleichsbeispielen\nund Indizien aus. Welche
  der Möglichkeiten ist am wahrscheinlichsten? Was spricht dafür\, was\nd
 agegen? Und welche Rolle könnte das Gebäude in den Krisenzeiten der Spä
 tantike gespielt\nhaben?\nKuratorin Sophie Insulander führt durch die Wec
 hselausstellung im Römermuseum.\nTreffpunkt: 15:30 Uhr vor dem Römermuse
 um Wien\, Hoher Markt 3\, A-1010 Wien\nhttps://www.wienmuseum.at/roemermus
 eum\nAnmeldung erforderlich! Anmeldung bis 10.05. unter: ak.roemischekaise
 rzeit@gmail.com\nEintritt: Führung ist gratis\, jedoch nur unter Anmeldun
 g!\nDauer: etwa 1 Stunde\nDanach ist Zeit für Austausch und ein nettes Be
 isammensein in einem Lokal in der Nähe.\n
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LOCATION:Hörsaal 7 des Instituts  für Urgeschichte und Historische Archä
 ologie
SUMMARY:\"Lost and found. Zur Wiederentdeckung der ältesten Stadtansicht d
 er Stadt Steyr und ihrer Bedeutung für die Mediävistik.\"
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DESCRIPTION:&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;
 &nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;&nbsp\;Vortrag auf Einladung des
  Arbeitskreis Mittelalter der ÖGUFSeit rund zwei Jahrhunderten befindet s
 ich ein Tafelbild aus dem 16. Jahrhundert in der Burg Pernštejn nahe Brno
 /Brünn. Bislang war nicht bekannt\, wen und was es darstellt. Nun ist kla
 r: Es handelt sich um eine Abbildung des Steyrer Bürgers Coloman Dorninge
 r († 1552) und seiner Familie vor der Ansicht der Stadt Steyr. Aufgrund 
 der inschriftlichen Datierung des Werkes in das Jahr 1548 ist die Stadtans
 icht sechs Jahre älter als die bisher als älteste Vedute gegoltene Radie
 rung von Hans S. Lautensack von 1554. Weitaus bedeutender ist jedoch die T
 atsache\, dass die Stadt auf dem 94 mal 126 Zentimeter großen Bild farbig
  wiedergegeben ist und eine Vielzahl bisher unbekannter Details zeigt\, au
 s welchen zahlreiche Informationen zum Aussehen der Stadt zwischen dem Gro
 ßbrand von 1522 und dem Hochwasser von 1572 abgeleitet werden können. \n
 Der Vortrag rückt die nunmehr als älteste Ansicht zu bezeichnende Darste
 llung der Stadt in den Fokus der Betrachtung und stellt die Frage\, welche
  Chancen die Entdeckung für die Erforschung der historischen Altstadt mit
  sich bringt.Teilnahme über ZoomLink: https://us06web.zoom.us/j/820169980
 67?pwd=98bepdXMYdbD5ckVm8baSRQqQnsw8K.1 Teilnahme über den Internet-Brows
 er:https://zoom.us/joinMeeting-ID: 820 1699 8067 und Kenncode: 858075 
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LOCATION:Hörsaal 7 des Instituts für Urgeschichte und Historische Archäo
 logie 
SUMMARY:Troia in der Bronzezeit: Eine chronologisch-kulturhistorische Stand
 ortbestimmung
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DESCRIPTION:Vortrag auf Einladung des AK Neolithikum und Bronzezeit: Troia 
 zählt mit einer über 150-jährigen Forschungsgeschichte zu den am intens
 ivsten untersuchten archäologischen Fundplätzen. Die kontinuierliche wis
 senschaftliche Auseinandersetzung hat maßgeblich dazu beigetragen\, die k
 omplexe Siedlungs- und Kulturlandschaft des Hügels Hisarlık über mehr a
 ls drei Jahrtausende hinweg zu rekonstruieren und in ihren regionalen wie 
 überregionalen Kontext einzuordnen. Einen besonderen Beitrag zu diesem Er
 kenntnisprozess leisten die systematischen Ausgrabungen der Universität T
 übingen\, die zwischen 1987 und 2012 durchgeführt wurden. Sie haben nich
 t nur die stratigraphische und chronologische Gliederung des Fundplatzes e
 ntscheidend präzisiert\, sondern auch neue Perspektiven auf die wirtschaf
 tlichen\, sozialen und politischen Strukturen der bronzezeitlichen Siedlun
 g eröffnet. Der Vortrag stellt die neuen 14C-Daten aus Troia und die dami
 t verbundenen methodischen Herausforderungen ins Zentrum. Grundlage ist ei
 n Korpus von 464 Messungen an Holzkohlen\, Knochen und archäobotanischen 
 Makroresten aus gesicherten\, stratifizierten Kontexten. Diese außergewö
 hnlich dichte Datenbasis eröffnet prinzipiell die Möglichkeit\, chronolo
 gische Entwicklungen mit hoher Präzision zu modellieren und die mehr als 
 dreitausendjährige Besiedlungsgeschichte des Fundplatzes fein zu differen
 zieren. Gerade in dieser Stärke liegt jedoch ein zentrales Problem. Ab de
 r zweiten Hälfte des 3. Jahrtausends v. Chr. bis in das erste Viertel des
  2. Jahrtausends v. Chr. verschlechtert sich die zeitliche Auflösung sign
 ifikant. Während frühere und spätere Abschnitte vergleichsweise klar vo
 neinander abzugrenzen sind\, verdichten sich die kalibrierten Daten in die
 sem Zeitraum zu breiten\, teils stark überlappenden Wahrscheinlichkeitsve
 rteilungen. Die etablierten Periodisierungen geraten dadurch unter Druck\,
  da sich einzelne Bau- und Nutzungsphasen nicht mehr trennscharf fassen la
 ssen. Die Ursachen dieser Verdichtung sind bislang nicht abschließend gek
 lärt. Neben kalibrationsbedingten Effekten kommen fundplatzspezifische Fa
 ktoren in Betracht\, etwa Umlagerungsprozesse\, Altholzeffekte oder materi
 alspezifische Unterschiede im Datierungspotenzial. Die Herausforderung lie
 gt somit weniger in der Generierung weiterer Daten als in ihrer kritischen
  Kontextualisierung und robusten Modellierung. Der Beitrag analysiert dies
 e Problemlage systematisch und diskutiert ihre Konsequenzen für die Chron
 ologie Troias. Im Fokus steht die Frage\, wie archäologische Periodisieru
 ngen unter Bedingungen reduzierter zeitlicher Auflösung neu gefasst und m
 ethodisch belastbar gemacht werden können.Zugangsdaten:Teilnahme über Zo
 om:https://us06web.zoom.us/j/83903065545?pwd=lJrlmbafBd3Dp1tQiSBekcOnVrKub
 W.1Teilnahme über den Internet-Browser:https://zoom.us/joinMeeting-ID: 83
 9 0306 5545\, Kenncode: 996428
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LOCATION:Hörsaal 7 des Instituts für Urgeschichte und Historische Archäo
 logie 
SUMMARY:Sherlock Bones: Die stille Sprache gebrochener Knochen [Vortrag auf
  Einladung des AK Osteoarchäologie und Evolutionäre Anthropologie]
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DESCRIPTION:Stumpfe Gewalteinwirkungen zählen zu den häufigsten Ursachen 
 für Verletzungen am menschlichen Skelett. Ein grundlegendes Verständnis 
 der Entstehung solcher Verletzungen ist sowohl in archäologischen als auc
 h in forensischen Kontexten von zentraler Bedeutung. Die Interpretation vo
 n Skeletttraumata in bioarchäologischen Zusammenhängen stellt jedoch ein
 e besondere Herausforderung dar\, da bislang nur wenige verlässliche Meth
 oden existieren\, um Unfallverletzungen eindeutig von zwischenmenschlicher
  Gewalt zu unterscheiden – eine Differenzierung\, die für die Rekonstru
 ktion vergangener Verhaltensmuster essenziell ist.Dieser Vortrag zeigt anh
 and moderner forensischer Fallbeispiele\, wie sich typische Verletzungsmus
 ter bei Unfällen (z. B. Stürzen) von solchen durch interpersonelle Gewal
 t unterscheiden lassen. Darüber hinaus wird erläutert\, wie fraktographi
 sche Analysen dazu beitragen können\, biomechanische Belastungsgrenzen vo
 n Knochen besser zu verstehen und Rückschlüsse auf den Verletzungshergan
 g zu ziehen.\nIm zweiten Teil werden diese methodischen Ansätze auf histo
 rische Fallbeispiele aus Litauen angewendet. Dabei wird demonstriert\, wie
  sich Tathergänge rekonstruieren lassen und wie insbesondere Gewalt gegen
  vulnerable Gruppen wie Frauen\, Kinder und ältere Menschen in der Vergan
 genheit sichtbarer gemacht werden kann.\n
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LOCATION:Hörsaal 7 des Instituts für Urgeschichte und Historische Archäo
 logie 
SUMMARY:Submerged Landscapes Along the Southern Baltic Sea Coast: Evidence\
 , Methods and Interpretation
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DESCRIPTION:In the north of Germany\, a rich archaeological record is prese
 nt of Paleolithic and Mesolithic sites. The most notable examples being th
 e Ahrensburg tunnel valley\, where large-scale hunting activities of reind
 eer took place\, and the ancient lake of Duvensee\, with evidence of a lon
 g-term settlement of Mesolithic people. Sea-level rise during the early Ho
 locene has resulted in the submergence of extensive areas of this landscap
 e beneath the Baltic Sea.\nWith a long history of studying submerged prehi
 storic sites in Northern Germany\, several new research projects have been
  initiated in recent years. Among these is the investigation of the Blinke
 rwall\, the focus of our project (SEASCAPE). The study of the ‘Blinkerwa
 ll’ offers a unique opportunity to understand the traditions\, subsisten
 ce strategies\, mobility patterns\, hunting strategies and territorial dev
 elopments of the first hunter-gatherers to follow the retreating ice sheet
 s in northern Europe. However\, due to its depth\, size and lack of compar
 able studies in the Baltic Sea\, archaeological field work is challenging 
 and interpretation uncertain. \nIn order to better understand how to inter
 pret the function of the newly discovered structures of larger scale in th
 e Baltic Sea\, comparable features from prehistoric and sub-recent times a
 re to be evaluated and comparatively analysed using quantitative as well a
 s qualitative data sets. A review of existing structures is essential for 
 a solid scientific interpretation of the Blinkerwall and comparable struct
 ures which might exist elsewhere in the western and southern Baltic Sea.\n
 Challenges are not limited to the deeper located sites. Research at the Co
 nventer Niederung revealed to us a new range of complications. The site is
  located in four distinct zones: terrestrial peatland used for agriculture
 \, beach\, shallow water until 2 meters and the deeper waters reaching fro
 m 2 to 12 meters in depth. All zones contain archaeological material of wh
 ich the dating is uncertain\, but all origin from the same archaeological 
 culture. Due to the different zones on this site\, one main research appro
 ach is not possible and revising our strategies is essential. In addition\
 , collaborative efforts with researchers from the Leibniz Institute for Ba
 ltic Sea Research (IOW) and the SUBNORDICA project aim to quantify peat er
 osion at the site. Given the good preservation conditions of archaeologica
 l remains in peat\, the rapid loss of these deposits is of significant con
 cern.\nThe Blinkerwall and Conventer Niederung exemplify the technical and
  scientific challenges inherent to research on submerged and complex prehi
 storic sites. Together\, they highlight the need for innovative methodolog
 ies\, workflows and interdisciplinary collaboration to advance our underst
 anding of early hunter-gatherer societies in northern Germany.Meeting-ID: 
 891 3799 2173    Kenncode: 275523\nTeilnahme über den Internet-Browser: h
 ttps://zoom.us/join \nhttps://us06web.zoom.us/j/89137992173?pwd=uBrkafkn0d
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